|
|


 Düsseldorf

 |  | 
|  Düsseldorf: Besucher des Weihnachtsmarktes
|
Besonders um 11, 13, 15, 18, 21 Uhr lohnt sich ein Abstecher in die Schneider-Wibbel-Gasse: Spanische Delikatessen schmücken links und rechts das kleine malerische Sträßchen und verbreiten einen anziehenden Paella-und-Gambas Duft. Am Ende der Gasse öffnet sich regelmäßig ein Fenster und eine Holzfigur des alten Schneidermeister Wibbel erscheint, und es erklingt dazu eine Musik. Von hier aus geht es über die Flingerstraße, der Einkaufsmeile für junge Leute, und am Uerige vorbei - eines der bekanntesten Düsseldorfer Brauhäuser, das in den Sommermonaten bis auf die Straße hin eine volkstümliche Atmosphäre umgibt.
Eine Straße weiter sieht man schon das Rathaus, dessen barocker Backsteinbau mit den Renaissancegiebeln architektonisch ein Juwel darstellt. Der ganze alte Marktplatz, an dem es steht, ist nähere Betrachtung wert; mittendrin erhebt sich das imposante Reiterstandbild des Kurfürsten Jan Wellem: Es gilt als das bedeutendste nördlich der Alpen. Der Markt ist aber schon lange nicht mehr hier, sondern am nahegelegen Carlsplatz, der aber einen mindestens ebenso ursprünglichen Flair verleiht. Der Rathausplatz ist nunmehr ein Schauplatz für talentierte Straßenmusiker und hin und wieder auch für andere Veranstaltungen mit großem Publikum. Zur Weihnachtszeit ist hier zudem ein reizendes Nikolausmärktchen, das jährlich viele Besucher anlockt.  Die Rheinpromenade

Jetzt ist man nicht mehr weit vom Rhein, dem Burgplatz und der Rheinpromenade. Der Burgplatz wird dominiert vom Schlossturm, einem Überrest des alten Düsseldorfer Schlosses aus dem 13. Jahrhundert, das aber 1872 einem Brand zum Opfer fiel und nie wieder neu aufgebaut wurde. Hinter dem Schlossturm erblickt man die Düsseldorfer Stadtkirche St. Lambertus mit ihrem schiefen Kirchturm, die von 1288-1394 gebaut wurde. Sie beherbergt die Reliquien des Heiligen Apolinaris, dem Schutzpatron der Stadt. Hier unter den Platanen mündet das kleine Flüsschen Düssel in den Rhein, dem bedeutendsten Strom Europas. Seit Anfang der 90er Jahre hat sich an dessen Ufer eine schicke Promenade entwickelt, mit unzähligen verschiedenen Cafés für alt und jung. 

|
|